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Angebot 137 von 310 vom 31.05.2024, 10:07

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Technische Universität Berlin - Fakul­tät III - Insti­tut für Lebens­mit­tel­tech­no­lo­gie und Lebens­mit­tel­che­mie/ FG Lebens­mit­tel­bio­tech­no­lo­gie und -pro­zess­tech­nik

Bei der Technischen Universität Berlin ist/sind folgende Stelle/n zu besetzen:

Wiss. Mitarbeiter*in - Entgeltgruppe 13 TV-L Berliner Hochschulen

Teilzeitbeschäftigung ist ggf. möglich; unter dem Vorbehalt der Mittelbewilligung

Aufgabenbeschreibung:

Mitarbeit im Drittmittelprojekt: „Extrudierte und 3D-gedruckte vegane Stützstrukturen für kultiviertes Fleisch“. Ziel des Forschungsvorhaben ist es, in einem Top-Down-Ansatz durch Extrusion und in einem Bottom-UpAnsatz durch 3D-Biodruck vegane Stützstrukturen für kultiviertes Fleisch gezielt herzustellen. Im Top-DownAnsatz werden hochporöse bzw. faserartige Strukturen extrudiert, in denen mikrophasenseparierte Protein-Polysaccharid-Mischungen verwendet werden. Eine der Komponenten wird in einer Nachbehandlung zielgerichtet durch thermische oder enzymatische Verfahren herausgelöst. Eine hohe Porosität ermöglicht die anschließende Zellbesiedelung mit Hühnermuskelzellen und eine Kultivierung. Im Bottom-Up-Ansatz werden (als Referenz für die mithilfe der Extrusionsverfahren zu erzeugenden Mikrostruktur) vaskularisierte Stützstrukturen aus zuvor entwickelten veganen Biotinten 3D-gedruckt und besiedelt. Durch den kombinierten Bottom-Up- und Top-Down-Ansatz soll mechanistisches Wissen zur Biokompatibilität und zum Phasenverhalten der Rohstoffe sowie zur erforderlichen Porosität der Stützstrukturen und zu den Kultivierungsbedingungen erarbeitet werden, um gezielt kultivierte Fleischprodukte herstellen zu können, die als Zielprodukte den Texturen und Strukturen von Hühnerfilet und Geflügelhackfleisch entsprechen. Das Vorhaben mündet in der technofunktionellen und wirtschaftlichen Bewertung der Erzeugung von kultiviertem Fleisch mithilfe des Top-Down-Ansatzes.

Erwartete Qualifikationen:

  • Erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Lebensmitteltechnologie, der Brau- und Getränketechnologie oder der Verfahrenstechnik (Diplom, Master oder Äquivalent) mit starkem lebensmitteltechnologischem Hintergrund
  • Erfahrung in der experimentellen Charakterisierung von physikochemischen Merkmalen von Proteinen, Biotechnologie, Biothermofluiddynamik, Rheologie, Extrusion und im 3D-Druck werden vorausgesetzt
  • Gute Deutsch- und/oder Englischkenntnisse erforderlich; Bereitschaft, die jeweils fehlenden Sprachkenntnisse zu erwerben

Wünschenswert:

  • Erfahrung in der Lehre (innerhalb des Forschungsprojektes), Projektleitung und Einwerbung wissenschaftlicher Forschungsprojekte sind wünschenswert

Hinweise zur Bewerbung:

Ihre Bewerbung senden Sie bitte unter Angabe der Kennziffer mit den üblichen Unterlagen (zusammengefasst in einem PDF-Dokument, max. 5 MB) per E-Mail an Frau Prof. Dr. Rauh unter sophie.uhlig@tu-berlin.de.

Mit der Abgabe einer Onlinebewerbung geben Sie als Bewerber*in Ihr Einverständnis, dass Ihre Daten elektronisch verarbeitet und gespeichert werden. Wir weisen darauf hin, dass bei ungeschützter Übersendung Ihrer Bewerbung auf elektronischem Wege keine Gewähr für die Sicherheit übermittelter persönlicher Daten übernommen werden kann. Datenschutzrechtliche Hinweise zur Verarbeitung Ihrer Daten gem. DSGVO finden Sie auf der Webseite der Personalabteilung: https://www.abt2-t.tu-berlin.de/menue/themen_a_z/datenschutzerklaerung/.

Zur Wahrung der Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern sind Bewerbungen von Frauen mit der jeweiligen Qualifikation ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die TU Berlin schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit.

Technische Universität Berlin - Die Präsidentin - Fakultät III, Institut für Lebensmitteltechnologie und Lebensmittelchemie, FG Lebensmittelbiotechnologie und -prozesstechnik, Frau Prof. Dr. Rauh, Sekr. FG 1, Königin-Luise-Str. 22, 14195 Berlin