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Bran­den­bur­gi­sche Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Cott­bus-Senf­ten­berg - Fakul­tät für Maschi­nen­bau, Elek­tro- und Ener­gie­sys­teme

Im Her­zen der Lau­sitz ver­bin­det die BTU her­aus­ra­gende inter­na­tio­nale For­schung mit zukunfts­ori­en­tier­ter Lehre. Sie leis­tet mit Wis­sens-, Tech­no­lo­gie­trans­fer und Wei­ter­bil­dung einen wich­ti­gen Bei­trag für Gesell­schaft, Kul­tur und Wirt­schaft. Als Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät bie­tet die BTU ein bun­des­weit ein­zig­ar­ti­ges Lehr­kon­zept: Bei uns kön­nen Stu­di­en­gänge uni­ver­si­tär, fach­hoch­schu­lisch und dual stu­diert wer­den.

PRO­FES­SUR Füge- und Schweiß­tech­nik (W3)

mit for­schungs­be­zo­ge­ner Aus­rich­tung zu beset­zen.

Aufgabenbeschreibung:

Die Stel­len­be­set­zung steht in der Nach­folge der Pro­fes­sur Füge- und Schweiß­tech­nik von Prof. Dr.-Ing. habil. Ves­se­lin Michai­lov und der Lei­tungs­über­nahme des gleich­na­mi­gen Fach­ge­biets. Eine aktive Betei­li­gung des/der beru­fe­nen Fach­ge­biet-Lei­ters/Lei­te­rin an aktu­el­len und zukünf­tig geplan­ten Pro­jek­ten zum Struk­tur- und Ener­gie­wan­del sowie die enge Zusam­men­ar­beit mit den betei­lig­ten Part­nern aus For­schung und Indus­trie wird erwar­tet. Die Bereit­schaft zur inter­dis­zi­pli­nä­ren Koope­ra­tion, natio­nal und inter­na­tio­nal, sowie mit den Insti­tu­ten und Fakul­tä­ten der BTU, wird vor­aus­ge­setzt.

Gesucht wird eine wis­sen­schaft­lich her­vor­ra­gend aus­ge­wie­sene und lei­tungs­er­fah­rene Per­sön­lich­keit, wel­che das Fach­ge­biet Füge- und Schweiß­tech­nik in For­schung und Lehre ver­tritt. Der künf­tige Stel­len­in­ha­ber/die künf­tige Stel­len­in­ha­be­rin soll die For­schung hin­sicht­lich der füge­tech­ni­schen Pro­zess­kette aus­ge­hend von den Anfor­de­run­gen an das Bau­teil, an den Grund­werk­stoff, über maß­ge­schnei­derte Zusatz­werk­stoffe und Füge­pro­zesse bis hin zur Füge­kno­ten-, Kom­po­nen­ten- und Bau­teil­cha­rak­te­ri­sie­rung u. a. für zukunfts­wei­sende Ener­gie- und Mobi­li­täts­tech­no­lo­gien wei­ter ver­tie­fen. Beglei­tend sind die Ent­wick­lung und Anwen­dung von fort­schritt­li­chen Simu­la­ti­ons­me­tho­den und künst­li­cher Intel­li­genz (KI) für die Digi­ta­li­sie­rung der Wert­schöp­fungs­kette wün­schens­wert.

Eine erfolg­rei­che Ein­wer­bung von natio­na­len und/oder euro­päi­schen Dritt­mit­teln wird erwar­tet. Netz­werke in der Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und in Fach­ver­bän­den im Beru­fungs­ge­biet sind von Nut­zen.

In der Lehre wird die Mit­wir­kung in den Stu­di­en­gän­gen Maschi­nen­bau und Wirt­schaftsin-genieur­we­sen sowie eine Betei­li­gung an der Wei­ter­ent­wick­lung der deutsch­spra­chi­gen und inter-natio­na­len Stu­di­en­gänge, ins­be­son­dere des neu ein­zu­rich­ten­dem Stu­di­en­gangs „Leicht­bau und Werk­stoff­tech­no­lo­gie“, erwar­tet. Lehr­ver­an­stal­tun­gen sind auch in eng­li­scher Spra­che durch­zu­füh­ren.

Wei­tere Auf­ga­ben erge­ben sich aus § 42 Bran­den­bur­gi­sches Hoch­schul­ge­setz (BbgHG) i. V. m. § 3 BbgHG.

Erwartete Qualifikationen:

Es wird erwar­tet, dass sie/er min­des­tens zwei der fol­gen­den Anfor­de­run­gen erfüllt:
  • fun­dierte Kennt­nisse in der Ent­wick­lung und Opti­mie­rung von Füge- und Schweiß­ver­fah­ren, u. a. auf der Grund­lage von licht­bo­gen- und laser­ba­sier­ten Pro­zes­sen,
  • Kom­pe­ten­zen im Bereich des form­ge­ben­den Fügens,
  • Kennt­nisse in der Ent­wick­lung und Anwen­dung von pul­ver- und draht­för­mi­gen Schweiß­zu­sät­zen,
  • Erfah­run­gen in der Prü­fung und Aus­le­gung von Füge­ver­bin­dun­gen und gefüg­ten Bau­tei­len,
  • Kom­pe­ten­zen in Model­lie­rungs- und Berech­nungs­me­tho­den zur Simu­la­tion von Füge- und Schweiß­pro­zes­sen und zur Opti­mie­rung von gefüg­ten Bau­tei­len sowie in der Anwen­dung von KI-Metho­den.

Von den Bewer­be­rin­nen/Bewer­bern sind bis­her erbrachte Leis­tun­gen in der Grund­la­gen­for­schung nach­zu­wei­sen, z. B. durch Antrag­stel­lung für öffent­lich geför­derte Pro­jekte (DFG, BMBF, EU…) und Ver­öf­fent­li­chun­gen in refe­rier­ten Zeit­schrif­ten. Die For­schungs­the­men in der Grund­la­gen­for­schung soll­ten für die DFG oder ver­gleich­bare inter­na­tio­nale For­schungs­för­der­ein­rich­tun­gen rele­vant sein. Zudem sind Erfah­run­gen in der anwen­dungs­ori­en­tier­ten For­schung mit Indus­trie­un­ter­neh­men, nach­ge­wie­sen z. B. durch Pro­jekte (AIF, ZIM…), gemein­same Ver­öf­fent­li­chun­gen und Patente, dar­zu­le­gen.

Die Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen und -bedin­gun­gen erge­ben sich aus den §§ 41 Abs. 1 Nr. 1 – 4a sowie 43 BbgHG.

Unser Angebot:

Für wei­ter­füh­rende Infor­ma­tion steht Ihnen Prof. Hol­ger Seid­litz gern zur Ver­fü­gung:
Tel.: +49 (0)355 69-5001 / fg-leichtbau@b-tu.de.

Die BTU Cott­bus-Senf­ten­berg enga­giert sich für Chan­cen­gleich­heit und Diver­si­tät und strebt in allen Beschäf­tig­ten­grup­pen eine aus­ge­wo­gene Geschlech­ter­re­la­tion an, des­halb för­dern wir eine Erhö­hung des Anteils von Frauen in den Inge­nieur­wis­sen­schaf­ten. Per­so­nen mit einer Schwer­be­hin­de­rung sowie die­sen Gleich­ge­stellte wer­den bei glei­cher Eig­nung vor­ran­gig berück­sich­tigt.
Als fami­li­en­ori­en­tierte Hoch­schule bie­tet die BTU Cott­bus-Senf­ten­berg Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten von Dop­pel­kar­rie­re­paa­ren (Dual Career Ser­vice) an.

Hinweise zur Bewerbung:

Ihre Bewer­bung mit Qua­li­fi­ka­ti­ons­nach­wei­sen, einer tabel­la­ri­schen Dar­stel­lung des beruf­li­chen Wer­de­gan­ges, einer Liste der Publi­ka­tio­nen sowie den Nach­wei­sen zur päd­ago­gi­schen Eig­nung rich­ten Sie bitte per E-Mail in einer zusam­men­ge­fass­ten pdf-Datei mit max. 7 MB bis 13.12.2022 an:

Dekan der Fakul­tät für Maschi­nen­bau, Elek­tro- und Ener­gie­sys­teme
BTU Cott­bus - Senf­ten­berg, Post­fach 101344, 03013 Cott­bus

E-Mail: fakultaet3+bewerbungen@b-tu.de

Bitte seien Sie sich bei der Über­sen­dung Ihrer Bewer­bung per unver­schlüs­sel­ter E-Mail der Risi­ken bzgl. der Ver­trau­lich­keit und Inte­gri­tät Ihrer Bewer­bungs­in­halte bewusst und beach­ten Sie bitte auch die Daten­schutz­hin­weise auf der Inter­net­seite der BTU Cott­bus-Senf­ten­berg.